Mittwoch, 22. Juli 2009

Personalmanagement in Japan und den USA

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International agierende Manager sind regelmäßig mit der Tatsache konfrontiert, dass Unternehmensführung und Managementstil im Ausland von kulturspezifischen Merkmalen geprägt sind. Diese Merkmale spiegeln sich in der Konsequenz auch in den Arbeitsprozessen wider. Diese Unterscheide sollen exemplarisch am Beispiel der japanischen und amerikanischen Automobilbranche erläutert werden.

Die Vergleichszahlen der folgenden Tabelle geben bereits Hinweise auf verschiedenartige Konzepte in den Bereichen Personalmanagement und Produktionstechnik in Japan und den USA.

(vgl. Zülch 1994)

Dienstag, 2. Dezember 2008

Melting Pot 2.0 - Das neue Amerika?

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Am 5. November 2008 wurde Barack Obama zum 44. Präsidenten der USA gewählt - als erster Afro-Amerikaner überhaupt. Vier Jahre zuvor hatte er auf dem Democratic National Comittee in Boston die Keynote gesprochen und traf bereits dort eine Aussage, die charakteristisch für sein politisches Mindset ist und die für das neue Amerika stehen könnte:

" [...] I say [...] there's not a liberal America and a conservative America; there's the United States of America. There's not a black America and white America and Latino America and Asian America; there's the United States of America."



Obamas historischem Wahlsieg ging sein beispielloser Wahlkampf mit einer prägnanten Botschaft voraus: "Change we can believe in!". Die Amerikaner haben sich für diesen Wandel entschieden - für eine andere Farbe, eine andere Generation, eine andere Weltanschauung und vermutlich für ein anderes Amerika. Barack Obama konnte die Mehrheit der Stimmen von Schwarzen, Latinos und Asiaten auf sich vereinen. Es scheint, als habe er seine Worte von 2004 in die Tat umsetzen können.

(Quelle: National Exit Poll, CNN)

Barack Obamas "Change" kann allerdings mehrdeutig interpretiert werden, denn für seinen Wahlkampf griff er zwei sich bereits in vollem Gang befindende gesellschaftliche Veränderungen auf.

Mittwoch, 30. April 2008

Todesanzeigen in Deutschland und USA

Deutsche und US-amerikanische Todesanzeigen haben eine sehr stabile und schematische Struktur. Der Inhalt, der dem Rezipienten kommuniziert wird, ist eindeutig: Es wird über das Ableben einer bestimmten Person informiert. Die verbale Ebene einer deutschen bzw. US-amerikanischen Todesanzeige beinhaltet feste Kernelemente, z.B. den Namen des Toten, die Tatsache seines Ablebens, Todestag und Informationen bezüglich der Bestattung (Inhaltsaspekt). Die nonverbale, paraverbale und extraverbale Ebene, also z.B. die Art und Weise wie diese Fakten oder eventuelle zusätzliche Informationen dargestellt werden, gibt dem Rezipienten zu verstehen, in welchen Kontext er die auf der verbalen Ebene vermittelten Informationen zu setzen hat (Beziehungsaspekt).

Dienstag, 4. März 2008

Unmistakeably German: Citroen spielt mit deutschen Stereotypen

Der französische Automobilhersteller Citroën C5 bewirbt sein neues C5-Modell mit typisch deutschen Stereotypen. Ein sehr passendes Beispiel für interkulturelles Marketing:

Sonntag, 27. Januar 2008

Marketing auf Irisch

In Irland hat das wirtschaftliche Phänomen des "keltischen Tigers" (Celtic Tiger) auch auf die Entwicklung und Nutzung der irischen Sprache Einfluss genommen. Sprachaktivisten führen vor allem psychologische Aspekte an. Durch die verbesserte wirtschaftliche Situation ist Irland kein Auswanderungsland mehr. Es ist nicht mehr notwendig, im Ausland einen Arbeitsplatz zu suchen. Die Zeiten des "Armenhauses Europas" sind vorüber. Das neue Selbstbewusstsein der Iren hatte grundlegende Auswirkungen auf die Einstellung gegenüber ihrer Sprache. Heute besitzt Irisch nicht mehr das Image einer Poor Man’s Language, was zur Folge hat, dass sich Iren nicht mehr schämen müssen, ihre Sprache zu benutzten. Der Status in der Gesellschaft ist spürbar gestiegen.


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